Einsatz im Slum

Soforthilfe und langfristige Begleitung

Das Programm von SAI-Uganda e.V. findet wöchentlich in zwei verschiedenen Slums Kampalas statt: Donnerstags geht das Team von SAI nach Kivulu und samstags nach Katanga. Unsere bisherige Arbeit im Slum im Kirombe haben wir mit der Eröffnung der Schule nun in eine andere Richtung gelenkt und wenden uns nun mit dem wöchentlichen Programm einer anderen bedürftigen Gegend zu.

Eindruck aus dem Katanga Slum / Impression of Katanga Ghetto

Für diese Arbeit hat unser Team in Uganda noch einige Helfer, die sie unterstützen und sich u.a. beim Kochen beteiligen. Zu unserem Programm kommen wöchentlich ca. 200 Kinder aus der Umgebung. Die Jungen und Mädchen werden mit lebensnotwendigen Dingen versorgt. Sie bekommen eine warme Mahlzeit, kleine Wunden werden versorgt und vor Ort wird ihnen die Möglichkeit gegeben, ihre Kleider und auch sich selbst zu waschen oder einen neuen Haarschnitt zu bekommen.(Ein Kurzhaarschnitt ist eine Voraussetzung zum Schulbesuch.)Viele der Straßenkinder nutzen auch die Gelegenheit, sich an einem sicheren Ort auszuruhen und zu schlafen.

Was macht SAI – Uganda jeden Donnerstag und Samstag?

Zu Beginn des Programms spielen die ehrenamtlichen Mitarbeiter zunächst lange Zeit mit den Kindern. Sie bringen ihnen dazu Bälle oder Hula Hoob-Reifen und gelegentlich auch Malbücher oder andere Spielsachen mit. Da die jungen Slumbewohner normalerweise solche Spielangebote nicht haben, werden sie mit Freude angenommen . Auch Gespräche sind von großer Bedeutung, viele Kinder suchen einfach nur die Zuwendung und Aufmerksamkeit eines Erwachsenen.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Programms ist eine gemeinsame Lob- und Andachtszeit. Die Mitarbeiter singen und beten mit den Kinder und Jugendlichen und erzählen ihnen auf kindgerechte Weise über ein Leben mit Jesus.

Am Ende des Besuchs steht dann das gemeinsame warme Mittagessen. Einmal im Monat gibt es als besonders Highlight etwas Fleisch und eine Limonade für alle. Auch besondere Feiertage wie Weihnachten werden – soweit es unsere Mittel zulassen – gefeiert.

Besondere Unterstützung für die Familien

Einzelne Kinder werden vom SAI-Team Zuhause besucht, um auch hier den Unterstützungsbedarf der Familien zu ermitteln. Wir versuchen ihnen auf diese Weise individuelle Hilfen anzubieten oder sie an andere geeignete Organisationen zu vermitteln. Zum Beispiel haben wir einem Kind aus dem Programm in Kivulu einen Schulplatz bei Vision für Afrika besorgt.

Einige ehemalige Straßenkinder konnten wir bereits in unsere Wohngruppe aufnehmen und ihnen einen Schulplatz verschaffen. Eine Vision für unser Programm ist es, noch mehr Kindern den Schulbesuch zu ermöglichen.